Suzuki GSX 1300 R Hayabusa (LT) (Archivversion) Lesererfahrungen

Suzukis Jagdfalke räubert inzwischen über 3500 Mal auf deutschen Straßen. Welche Erfahrungen haben die Falkner gemacht?


Nach 26 Jahren als Tourenfahrer mit Maschinen wie fünf diverse BMW, drei Kawasaki ZZR 1100, drei Yamaha FJ1200, diverse Gold Wing, zweimal Suzuki GSX-R 1100 kam mir die Hayabusa wie gerufen. Schon in der Einfahrzeit imponierte mir die Suzi in allen Belangen. Im Laufe einer längeren Frankreichtour verschluckte sich der Motor häufig, starb sogar ganz ab. Im Rahmen einer Inspektion outeten sich die Benzinfilter im Tank und vor der Benzinpumpe als Ursache. Sie waren mit Schnutzpartikeln zugesetzt. Das Fahrwerk bleibt selbst mit montierten Givi-Koffern bis 260 km/h noch stabil und neutral. Ein Top-Fahrwerk. Nach 32 000 Kilometern bin ich total zufrieden mit der Maschine.
Olaf Schälke, Neustadt

Seit April 2000 habe ich 5500 Kilometer zurückgelegt. Über Fahrwerk, Motor und Handling kann ich nicht klagen. Was nervt, sind die Vibrationen ab 5000/min und der Reifenverschleiß – 3800 Kilometer bei moderater Fahrweise. Meiner Meinung nach liegt das nicht an der Leistung der Hayabusa, sondern an der zu weichen Mischung des Bridgestone BT 56.
Dirk Leuteritz, München

Als langjähriger Honda-Fahrer habe ich mich im Mai 1999 spontan ohne Probefahrt zum Kauf der Hayabusa entschlossen. 18 000 Kilometer habe ich bislang zurückgelegt. Die Hayabusa hat mich in allen Punkten positiv überrascht. Gleichmäßige Leistungsentfaltung, ein sehr stabiles Fahrwerk – eine beeindruckende Demonstration moderner Motorradtechnik. Besonders das Handling des schweren Sporttourers steht dem meinen zuvor gefahrenen Fireblades nur wenig nach. Lange Touren sind problemlos. Die Sitzposition ist für mich (1,88 Meter) genau passend. Die Motorleistung fordert ihren Tribut. Der BT 56 hält zirka 4000 Kilometer und überzeugt durch gute Fahreigenschaften. Leider gibt es bei ihm immer wieder Lieferengpässe. Fazit: Großer Fahrspaß mit meinem bislang besten Motorrad. Für mich ist die Hayabusa immer noch die erste Wahl.
Gerry Münch, Köln

Ich bin 48 Jahre alt und fahre seit 26 Jahren Motorrad, pro Jahr zirka 15 000 Kilometer. Meine 1999 gekaufte Hayabusa begeistert mich immer wieder auf’s Neue. Ich habe endlich meine Traummaschine gefunden. Mit einer höheren Scheibe, höheren Lenkerstummeln, die Fußrasten nicht so eng am Fahrwerk und etwas tiefer platziert wäre sie ideal. Ehrlich gesagt: Die Höchstgeschwindigkeit habe ich noch nicht ausprobiert. Wichtiger sind der Durchzug, die Stabilität und Souveränität der Suzuki. Auch das Handling finde ich für ein Bike dieser Größe sagenhaft.
Klaus Benker, Nottuln

Seit März 1999 bin ich 17 000 Kilometer mit der Hayabusa gefahren. Probleme mit ruckender Gasannahme und Leistungsmangel wurden durch den Austausch der Benzinfilter im Rahmen der Garantie behoben. Auf dem Dynojet-Prüfstand wurden 159 PS am Hinterrad gemessen. Topspeed nach Tacho: 328 km/h. Nach dem Anbau einer Akrapovic-Fullracing-Anlage erhöhte sich die Topspeed auf 338 km/h, es wurden 164 PS am Hinterrad gemessen. Von Beginn an habe ich die Schaltbarkeit des Getriebes kritisiert. Bei ruhiger Fahrweise sind die höheren Gänge nur mit hohem Kraftaufwand zu schalten. Hinzu kommt ein ruckartiges Einkuppeln beim Anfahren, was gelegentlich zum Abwürgen des Motors führt. Trotzdem wird mein nächstes Motorrad wieder eine Hayabusa sein.
René Nelis, Roosendaal, Niederlande

Nach 4000 Kilometern Hayabusa-Erlebnis wünsche ich mir eine höhere Verkleidung, weniger Gewicht und besseres Handling. Jede 600er zeigt mir auf der Landstraße die Zähne. Aber: Die nächste Gerade kommt bestimmt. Die mediale Tortenschlacht um hirnlose Raser ist für mich völlig unverständlich, denn diese Maschine ist letztlich auch nicht gefährlicher als jedes moderne Sportmotorrad.
Horst Thomas, Borken

Internetfreaks finden auf der Seite http://www.hayabusa.de ein Forum

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