Suzuki GSX-R 600-Langstreckenrennmaschine (V) (Archivversion) Der Verschleiß

Das Siegermotorrad mit der Nummer 60 legte in 24 Stunden fast 3000 Kilometer zurück (bis auf wenige Meter Boxengasse fast alle mit Vollgas). Klar, ein gewisser Verschleiß war zu erwarten. Die siegreiche GSX-R strafte aber alle Skeptiker Lügen: Die Leistungsmessung nach dem Marathon offenbarte, daß die Suzuki keines ihrer 106 Pferde eingebüßt hat. Auch bei der Zerlegung und Vermessung von Motor und Getriebe fand sich lediglich eine leicht angeschliffene Schaltgabel (kein Wunder bei über 16000 Schaltungen unter Vollast), die aber bedenkenlos weiter verwendet werden kann. Alle anderen Bauteile befinden sich noch in neuwertigem Zustand - Hut ab. Tatsächlich verschlissen wurden die Betriebsstoffe und die namentlichen Verschleißteile. Nicht weniger als 349 Liter Super bleifrei, aber nur 0,2 Liter Öl verbrauchte der Vierzylinder. Vier Sätze Reifen je Team (Pirelli Mtr 01/02 und Metzeler ME Z1 in Standardmischung) wurden Opfer der langen Hatz. Die DID-Endurance-Kette mußte nur ein einziges Mal gespannt werden, und die Lucas-Langstreckenbremsbeläge überstanden die gesamte Renndistanz. JS

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