Suzuki GSX-S 125 auf der EICMA 2016.

Suzuki GSX-S 125 (2017)

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Die Suzuki GSX-S 125 baut das 125er-Sortiment der Marke aus. Genau wie ihre großen Schwestern basiert sie auf einem Sportler, verzichtet jedoch auf dessen Vollverkleidung.

Die Suzuki GSX-S 125 bringt die Idee der Baureihe konsequent auch in die Leichtkraft-Klasse: ein Naked Bike mit sportlicher Grundauslegung, kompaktem Chassis und dynamischem Design.

Der flüssigkeitsgekühlte dohc-Einzylinder der Suzuki GSX-S 125 soll nach Angaben des Herstellers der stärkste Motor seiner Klasse sein; seine kurzhubige Auslegung, seine 32 mm große Drosselklappe und die Verwendung von vier Ventilen lassen hohe Drehzahlen vermuten. Exakte Leistungs-und Drehmomentwerte bleibt Suzuki vorherst schuldig, aber die in dieser Klasse erlaubten 15 PS sollte sie leicht erreichen - einem gewissen Modell aus Österreich gelingt dies schließlich mit einer deutlich weniger kurzhubigen Auslegung auch.

Außerdem sei die Suzuki GSX-S 125 die leichteste Vertreterin ihrer Klasse, biete damit logischerweise auch das beste Leistungsgewicht und die beste Beschleunigung. Trotzdem wollen die Entwickler auch auf den Verbrauch geachtet haben; die Suzuki GSX-S 125 sei also bei allen sportlichen Talenten auch ein sparsames Fahrzeug.

Dies will die Suzuki GSX-S 125 mithilfe einer Einspritzelektronik erreichen, welche aus den Sensordaten der Lambdasonde, der Kühlmitteltemperatur, Temperatur und Druck der Ansaugluft, der Gasgriffstellung und der Kurbelwellenposition die jeweils idealen Einspritzmengen und -zeitpunkte errechnet. Die Einspritzdüse zielt dabei direkt auf die beiden Einlassventile.

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Suzuki GSX-R 125 mit 10 cm höherem Lenker

Zur Ausstattung gehören LED-Scheinwerfer, ein Servo-Starter, ein Auspuff mit Doppelmündung, aggressiv gestylte Bremsscheiben und gegossene Leichtmetall-Räder. Ein Bosch-ABS erhöht die Sicherheit beim scharfen Verzögern; seine Komponenten schlagen mit lediglich 590 Gramm zu Buche. Das LCD-Cockpit bietet einen Drehzahlmesser, Tacho, Ganganzeige, Zeituhr, zwei Tages- und einen Gesamtkilometerzähler, stellt den Durchschnittsverbrauch, den Tankfüllstand und einen Hinweis auf einen fälligen Ölwechsel dar. LEDs für Blinker, Fernlicht, Kühlmitteltemperatur, ABS, Schaltblitz, Leerlauf und eine allgemeine Fehlermeldung umrahmen das Ensemble.

Im Gegensatz zum Schwestermodell GSX-R 125 ist der Lenker der GSX-S 125 satte 10 cm höher und etwas näher am Fahrer platziert. Daraus ergibt sich eine deutlich aufrechtere Sitzposition und ein vollkommen anderes Fahrgefühl.

Die Suzuki GSX-S 125 wird in Schwarz, Rot und in einem Rennsport-Dekor erhältlich sein.

Die Suzuki GSX-S 125 baut das 125er-Sortiment der Marke aus. Genau wie ihre großen Schwestern basiert sie auf einem Sportler, verzichtet jedoch auf dessen Vollverkleidung.
Video: Suzuki GSX-S 125 auf der EICMA 2016

Technische Daten Suzuki GSX-S 125

Antrieb: Flüssigkeitsgekühlter Einzylinder-Viertakt-Motor, 2 obenliegende Nockenwellen, 4 Ventile, Bohrung/Hub 62/41,2 mm, 125 cm³, Verdichtung 11:1

Fahrwerk: Stahlrahmen, Telegabel, Zweiarmschwinge mit indirekt angelenktem Zentralfederbein

Räder und Bremsen: Zehnspeichen-Räder aus Leichtmetallguss, Reifen vorn 90/80-17, hinten 130/70-17, 290-mm-Einscheibenbremse mit Einkolben-Schwimmsattel vorn, 187-mm-Einscheibenbremse mit Einkolben-Schwimmsattel hinten, ABS

Maße und Gewicht: Länge/Breite/Höhe 2020/745/1040 mm, Radstand 1300 mm, Sitzhöhe 785 mm, Tankinhalt 11 Liter, Gewicht 133 kg

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