Suzuki RV 125-Umbau (V) (Archivversion)

Total normal

Ursprünglich wollte Werner Schroeder seine heruntergekommene RV 125 nur wieder etwas richten. Doch bekanntlich kommt die Lust beim Schrauben, und so wurde aus dem braven City-Flitzer dann letztendlich unter Verwendung eines Haufens veredelter Teile von Fremdfabrikaten doch noch ein Mini-Showbike. Von handwerklicher Seite für den 35jährigen Ludwigshafener kein Problem, schließlich ist er Feinblechner. Auch von finanzieller Seite nicht, denn sein Kumpel heißt Diebold - und ist Galvaniseur aus Passion. So hielten sich die Umbaukosten mit rund 600 Mark in sensationell niedrigem Rahmen. Apropos Rahmen: Was da links über dem Motor befestigt ist und mit wichtigen Schläuchen versehen ist, sorgt bei Bikertreffen immer wieder für Aufsehen: Für die einen ist’s eine Lachgaseinspritzung, für die anderen die wahrscheinlich verchromteste Luftpumpe der Welt. Das nächste Projekt soll eine NSU Sportmax sein - wahrscheinlich dank Kumpel Diebold mit Chrom.
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Bike-Steckbrief (Archivversion)

BasisSuzuki RV 125, Baujahr 1978, Umbau sporadisch während 1,5 Jahren, Kilometerstand zwischen 50 000 und 60 000, Gewicht zirka 110 KilogrammMotorLuftgekühlter Einzylinder-Zweitakter, Hubraum 123 cm3, zirka 8,5 PS bei 6000/min, Höchstgeschwindigkeit zirka 93 km/h, verchromte Luftpumpe, KickstarterFahrwerkPreßstahl-Rohrrahmen, Sitzhöhe zirka 760 Millimeter, Reifengröße 5.4-10 vorn, 6.7-12 hinten, Federbeine von Kawasaki Z 650, Motor um zwei Zentimeter höhergelegtSonstigesLampenverkleidung von Cagiva-Roller, Hinterradabdeckung von Ducati 888, Vorderrad-Schutzblech (Götz) verbreitert, Rahmen und Räder kunststoffbeschichtet, Metallteile heftigst veredeltKostenKaufpreis 1982: 650 Mark, Umbaukosten wegen Freunden mit praktischen Berufen nur zirka 600 Mark, Zeitwert 5500 Mark (vom Besitzer geschätzt)

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