Tabuzone Rennstrecke (Archivversion) Unter Ausschluss der Gewährleistung

Nicht alles, was kaputtgeht, wird ersetzt oder repariert. Ein Blick ins Kleingedruckte zeigt, wo Tücken lauern.

Ganz oben auf der Liste stehen Verschleißteile wie Reifen, Kette, Batterie oder Bremsbeläge. Sie sind von der Garantie ausgenommen. Aber Vorsicht: Wird ein Verschleißteil im Werk falsch eingebaut und verursacht ein Problem, fällt das in die Rubrik »Mangelfolgeschaden« und muss im Zuge der gesetzlichen Gewährleistung ersetzt oder repariert werden. Ein großes Ausschlusskriterium ist der An- oder Einbau von nicht originalen Zubehör- und Ersatzteilen sowie der unsachgemäße Gebrauch der Maschine. Dazu zählt für manche Hersteller auch der Einsatz auf der Rennstrecke. Ob schon ein anderer Auspuff oder ein simples Fahrertraining reicht, dass die Garantie erlischt, sollte deshalb vorab mit dem Vertragshändler geklärt werden. Um Garantieansprüche geltend zu machen, muss das Motorrad gemäß der vorgeschriebenen Inspektionsintervalle gewartet werden. Ausführen darf die Garantiearbeit nur eine Vertragswerkstatt. Dabei dürfen übrigens nur Originalteile verwendet werden – und das sollte der Kunde auf jeden Fall kontrollieren.

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