Target Designstudie MV Agusta Rosso Raptor

Foto: Fact

Mit einer neu eingekleideten MV Agusta schlug Target-Design 1979 neue, völlig unbekannte Wege im Motorrad-Design ein. Als sich die Firma sich 1979 der MV Agusta annahm, galt das vielen als Sakrileg. Unerschrocken strippte man die 750 S und kleidete sie neu ein.
Die Tank-Sitzbank-Kombination entstand ebenso wie das vordere Schutzblech in der Herrschinger Werkstatt. Bei der Lichtanlage gab es heftige Diskussionen. Ein konventioneller Scheinwerfer hätte die Linie dramatisch gestört. Letztlich löste ein Klappscheinwerfer den Konflikt.

Die Lackierung widmeten die Designer Commendatore Ferrari, es kam nur ein kräftiges Rosso in Frage. Selbst die Ventildeckel waren in Anlehnung an die Testarossa-Motoren von Ferrari rot lackiert. Das Cockpit reduzierten die Designer auf einen Renndrehzahlmesser von Smiths; ihr Credo: „Die MV soll dem Fahrer nur das Nötigste bieten, ihn in hohem Maße fordern, dafür aber den absoluten Fahrspaß vermitteln.“

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