Technischer Defekt auf Jungfernfahrt der T 595 (Archivversion) Mangelware

Frisch zugelassen und ausgestattet mit Original-Zubehör wie Kohlefaser-Tankpad und Hinterradabdeckung, begab sich die Triumph T 595 auf ihre Jungfernfahrt zum zweiten Dauertest-Anlauf. Ein Unfall hatte das Aus für die erste Maschine bedeutet (siehe MOTORRAD 17/1997). Die neue Freundschaft hielt jedoch nicht lang. Bereits nach rund 500 Kilometern stellte der britische Dreizylinder ohne ersichtlichen Grund seinen Dienst ein. Als Übeltäter wurde zunächst der Zündunterbrechungsschalter am Kupplungshebel verdächtigt - fälschlicherweise. Da des Rätsels Lösung nicht gefunden werden konnte, blieb nichts anderes übrig, als die Triumph mit dem Transporter abzuholen und in die Werkstatt zu bringen. Dort fand man nach längerer Suche einen Schlauch an der Benzinpumpe, der sich gelöst und so die Spritzufuhr unterbrochen hatte. Kleiner Fehler, große Wirkung. Der notwendige Werksattaufenthalt wurde gleich dazu genutzt, die T 595 ihrer Drossel zu berauben. Fortan trägt sie ihren Reiter mit offener Leistung durch die Lande.

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