Tiere im Straßenverkehr: Beratung zu Wildwechsel und Tierunfällen (Archivversion) Was tun nach einem Tierunfall?

Erst der Mensch, dann das Tier:
Unfallstelle sichern, gegebenenfalls Verletzte bergen.
Falls ein großes Tier auf der Straße ver-
endet ist: Es kann den Verkehr gefährden und sollte deshalb an den Straßenrand gezogen werden. Wegen Tollwutgefahr Wild (nicht nur Füchse!) möglichst mit Handschuhen anfassen.
Polizei verständigen. Funktioniert auch per Handy mit 110, ohne jede Vorwahl. Wenn verletztes Wild geflüchtet ist, unbedingt melden, dann informiert die Polizei den zuständigen Jäger. Fluchtweg merken, das erleichtert diesem die Suche.
Bei Unfällen mit Haustieren ebenfalls
Polizei einschalten. Sonst droht Anklage wegen Unfallflucht, weil Eigentum beschädigt wurde. Die Polizei ermittelt den Besitzer, wichtig, falls eigene Personen- und Motorradschäden zu regulieren sind.
Von der Polizei oder dem zuständigen Waidmann eine Wildunfallbescheinigung ausstellen lassen. Für die Versicherung. Falls eindeutige Spuren am Motorrad (Haare, Fell) festzustellen sind, diese möglichst fotografieren.
Verletzte Tiere nicht selbst verfolgen. Eine angefahrene Wildsau kann sehr unge-mütlich werden, Fuchs, Dachs oder Hund übrigens ebenso.
Getötetes Wild nicht mitnehmen, das wäre Wilderei. Auch nicht den Fuchsschwanz für die Gold-Wing-Antenne.
Wer »erlegte« Haustiere einpackt, begeht schlicht einen Diebstahl.

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