Tipps zur Besichtigung (Archivversion) Ein Teurer Augenblick

Bei der Besichtigung gebrauchter Sportmaschinen ist besondere Sorgfalt angesagt. Denn wo rasant gehobelt wird, da fallen auch im Nu die Späne. Unsrere Tipps für den Termin vor Ort.

Größtes Augenmerk sollten Käufer bei der Besichtigung auf Sturzspuren legen. Diese finden sich oft an Gehäusedeckeln, Schwinge, Gabel oder Lenkerenden. Auch Risse und Kratzspuren in der Verkleidung können Verdachtsmomente, dass die Maschine schon mal Bodenkontakt hatte, erhärten. Größere Verkleidungsumbauten oder Sonderlackierungen sind ebenfalls mit Vorsicht zu genießen. Damit lassen sich größere Unfallschäden kaschieren. Ein weiterer wichtiger Kontrollpunkt sind die Lagerstellen (Lenkkopf, Schwinge, Hebelei und Radlager). Um Ölundichtigkeiten oder auffälligen Laufgeräuschen auf die Spur zu kommen, sollte die Probefahrt mindestens 20 Kilometer betragen. Dabei kontrollieren, ob das Motorrad sauber geradeaus läuft. Gut ist, wenn eine zweite Person hinterherfährt und auf verdächtigen Blaurauch aus dem Auspuff achtet. Wer die Zeit hat, sollte eine Kompressionsmessung machen lassen.

Artikel teilen

Aktuelle Gebrauchtangebote