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Die Maschinen der MOTORRAD-Leser

Die Idee, ein Motorrad ganz aus Holz auf die Räder zu stellen, kam Alexander Hoffman aus Finnentrop-Heggen bereits 1994. Damals fertigte er zunächst die bewegliche Gliederkette. »Leute, zieht euch warm an, das ist der Anfang einer Holz-Harley«, verkündete er siegessicher seinen Kumpels. Der gelernte Modellbauer sollte Recht behalten. Zwar lag die Holz-Harley ob der vielen anderen Projekte des Hobby-Künstlers jahrelang brach, doch vergangenes Jahr investierte Hoffmann in seiner Freizeit alle Energie in ihre Vollendung.Besondere Schwierigkeiten bereiteten die Räder. So befürchtete er beim Drechseln des aus 24 Einzelteilen bestehenden Hinterrads das Schlimmste: Heftigste Vibrationen ließen das Eigenheim erzittern. Auch die Teilung der Speichen forderten den ganzen Tüftler, der frei nach dem Motto »der Weg ist das Ziel« arbeitet. Das (Kunst-) Objekt anfertigen ist seiner Ansicht nach der eigentliche Reiz – steht schließlich das Endprodukt vor ihm, dann hakt er die Geschichte ab und sucht eine neue Herausforderung. Und die heißt bei Hoffmann: Porsche 356 B, ganz aus Holz.
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Harley-Davidson aus Holz (V) (Archivversion) - bike-steckbrief

BasisHarley-Davidson-Custombike, Typ Shovelhead Motor Holzvergaser Fahrwerk StarrrahmenVerwendete HolzartenAbachi: (afrikanisches Holz) Zündspule, Fanfare, Werkzeugkasten, AuspuffrohreAhorn: GetriebegehäuseBuche: Lenker, Riser, SchutzblecheErle: Motorblock, Zylinderrippen, Zylinderdeckel, Rahmen, RäderLinde: Tank, Öltank, Sitzbank, Kette, Kettenad, SpeichenPeddigrohr: Leitungen, Züge, FransenSperrholz: BremsscheibenSonstigesGesamtgewicht knapp 100 Kilogramm; Unterstützung bekam Hofmann von der Holzhandlung Clemens Dransfeld aus Drolshagen, die ihm das gesamte Material zur Verfügung stellte Kosten Versicherungssumme 100000 Mark; Arbeitszeit zirka 1700 Stunden

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