Triumph Daytona 650 gemessen (Archivversion) POWER-<br /><br /> CHECK

Ganze 3,2 Millimeter mehr Hub haben die
Triumph-Ingenieure ihrer Daytona 600 beschert – siehe MOTORRAD 22/2004. Und mit
646 cm3 den größten Motor seiner Klasse geschaffen. Der Einspritzer mit doppelten Drosselklappen kombiniert die 68er-Bohrung einer 636er-Kawasaki mit den 44,5 Millimeter Hub einer Yamaha R6.
Keine bloßen Zahlenspiele, die 650er-Daytona kommt vom Start weg viel zügiger vom Fleck als die zum Vergleich einbestellte 600er. Klingt auch akustisch satter. Und wie äußern sich die spürbar stärkeren Muskeln beim Power-Check auf dem Rollenprüfstand? Eindrucksvoll. Fülliger, nach oben verschoben, präsentieren sich die Kurven von Leistung und Drehmoment. Speziell ab 4000 Touren überflügelt die 650er ihre kleine Schwester sehr deutlich.
Satte 67 Newtonmeter maximales Drehmoment bedeuten rund zehn Prozent Zuwachs. Und 110 PS Spitzenleistung an der Kupplung sind sieben PS mehr als
zuvor. Damit ist die Werksangabe von 114 PS an der Kurbelwelle nur knapp verfehlt. Selbst eine in der Spitzenleistung kräftigere Yamaha YZF-R6, siehe Seite 46, hat bis 12000
Touren weniger Power. Der Hub(raum)zuwachs zahlt sich aus. Mit 9990 Euro kommt die 650er einen Tausender teurer, eine lohnende Investition für die Kraftkur. Wie sich die neue Triumph gegen die Supersportler aus Japan und Italien schlägt, klärt der Vergleichstest in MOTORRAD 4/2005. tsr

Artikel teilen

Aktuelle Gebrauchtangebote