Neu 2011: Triumph hat die neue Speed Triple auf der Intermot 201 in Köln vorgestellt.

Triumph: Neue Speed Triple (Foto-Show und Video) Böser Blick, aber ABS

Triumph hat sein Erfolgsmodell von Grund auf restauriert und präsentiert auf der Intermot eine völlig neue Speed Triple. Rein äußerlich ist das um acht Kilo leichter gewordene neue Naked Bike sofort durch das geänderte Scheinwerfer-Pärchen von der Vorgängerin zu unterscheiden. Hier haben sich die Briten zu einem radikalen Schritt entschieden: weg von den chromgefassten Rundleuchten, die schon eine Art Markenzeichen der Triple waren, hin zu einem Duo puristischer Kunststoff-Lampen im Streetfighter-Stil.

Foto: Jahn

Technisch ist ein gegen Aufpreis angebotenes ABS die wichtigste Neuerung der kernigen Engländerin. Auch ihr Fahrwerk wurde überarbeitet, aber nicht revolutioniert. Die Sitzposition wurde etwas tiefer, der Fahrer rückt weiter nach vorn, damit soll die neue Speed Triple künftig auch auf längeren Strecke etwas mehr Komfort bieten, verspricht Triumph. Die Einarmschwinge und der Alu-Brückenrahmen, weitere unverwechselbare Markenzeichen der Triple, blieben ihr erhalten.

Unangetastet blieb auch ihr Motor. Der 1050 Kubik große Dreizylinder bekam durch ein geändertes Mapping drei PS mehr Power und darf nun mit ganzen 135 Pferdchen antreten.

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Foto: Jahn

Mit 98 PS und einem gigantischen Berg Drehmoment tritt die Thunderbird Storm als zweite Modell-Neuheit von Triumph an. Ihr extrem kraftvoller Reihen-Zweizylinder stammt aus der Thunderbird 1600, hat in der Storm serienmäßig 1700 Kubik und schaufelt per Riemenantrieb beeindruckende 156 Newtonmeter ans Hinterrad. Der Power-Cruiser, der mit dem runden Lampen-Pärchen rein äußerlich exakt die typische Triumph-Optik aufgreift, von der sich die Speed Triple soeben verabschiedet hat, zielt klar in Richtung Harley-Kundschaft.

 

Wenig Neues, dafür viel Bewährtes, bieten die Briten in ihrer klassischen Zweizylinder-Baureihe. Bei den luftgekühlten 865-Kubik-Twins haben die Modelle America und Speedmaster Modellpflege u. a. in Form einer verbesserten Ergonomie mit niedrigerer Sitzhöhe und stärker zum Fahrer gekröpftem Lenker erfahren. Der Cruiser America bekam ein auf 16 Zoll verkleinertes, dafür aber breiteres Vorderrad, folgt damit den Modetrend der „Bobber“. Die Speedmaster geht anstatt mit einer Doppelscheibenbremse nur noch mit einer einzelnen ins neue Modelljahr.

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Spannend machen es die Briten mit der bereits im Internet in kleinen Häppchen präsentierten und als Erlkönig auch von MOTORRAD schon gezeigten neuen Enduro Tiger 800. Die kleine Schwester der großen Reiseenduro wird es zwar wahlweise in einer Straßenvariante geben und in einer mit langen Federwegen und Speicherädern mehr für offroad ausgelegten Version. Aber noch nicht in Köln. Die jungen Raubkatzen sollen erst in vier Wochen auf der Messe in Mailand das Licht der Welt erblicken.



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