Triumph T 595 Daytona (V) (Archivversion)

Speziell für die Sportmodelle schuf Triumph den neuen Dreizylinder. Bereits von außen ist zu erkennen, daß es sich um ein komplett neues Triebwerk handelt. Trotzdem sind einige Grundmaße erhalten geblieben. Da der Neue auf der selben Fertigungsstraße bearbeitet wird wie der Alte, sind beispielsweise der Abstand der Getriebewellen und der Kurbelwelle sowie deren Hub unverändert geblieben. Nach wie vor bewegen sich die Kolben 65 Millimeter auf und ab. Auch die nassen Zylinderlaufbuchsen wurden übernommen. Allerdings sind die nun aus nickel-silizium beschichtetem Aluminium. Die Speed Triple hat unverändert 76 Millimeter Bohrung, während die Daytona nun 79 Millimeter Zylinderdurchmesser aufweist. Der ermöglicht nun größere Ein- und Auslaßventile mit 32,5 und 28 Millimeter Tellerdurchmesser und dank neuer Ventilerhebungskurven einen um immerhin zwanzig Prozent größeren freien Ventilquerschnitt. Speziell bei der Gestaltung der Ein- und Auslaßkanäle holten sich die Triumph-Techniker Rat bei Lotus Engineering. Die Gemischaufbereitung übernimmt nun eine von einem Motormanagement gesteuerte Saugrohreinspritzung. Mit dem von 36 auf 41 Millimeter angewachsenen Drosselklappendurchmesser fällt nicht nur das Atmen leichter, durch die Erfassung verschiedener Parameter reagiert die Einspriztzung auch sensibel auf sämtliche Rahmenbedingungen. Lufteinlässe unterhalb der Scheinwerfer sollen durch Staudruckaufladung bei hohen Geschwindigkeiten für zusätzliche Leistung sorgen.

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