Triumph

Der Nobel-Preis für Wirtschaftswissenschaft geht nach England. Zur Begründung: Triumph hat die Preise vieler Modelle gesenkt, die Sprint ST etwa wurde 740 Euro billiger. Und das ab Ende Oktober erhältliche 2004er-Modell verfügt – wie auch die Tiger – serienmäßig über Trägersystem, in Fahrzeugfarbe lackierte Koffer und Heizgriffe im Wert von über 1000 Euro. Ihr Dreizylinder – durchzugsstark, kultiviert und sparsam – gewann die Antriebswertung im Vergleichstest der Sporttourer. Auch das Fahrwerk lässt auf öffentlichen Straßen wenig Wünsche offen. Dazu kommt die hohe Alltagstauglichkeit, zum Beispiel aufgrund der unerreichten Zuladung von fast 260 Kilogramm. Fare well: Die Sprint RS, halb verkleidete Schwester der ST, wird eingestellt. 150 Exemplare der »Final Edition« kommen in British Racing Green zu uns, inklusive Bugspoiler für 10100 Euro.Was ST und RS am letzten Quentchen Emotion fehlen, das hat die legendäre Speed Triple zuhauf. Einarmschwinge und der klangvolle wie potente 120-PS-Drilling sind identisch, das geile Design mit bildschöner Rahmenkonstruktion ist verführerisch. Sitzposition und Fahrerlebnis sind eine Klasse für sich, die Abstimmung des Fahrwerks ist hart, aber herzlich. Der Landstraßenfeger kostet 650 Euro weniger als ein Jahr zuvor und erhält für 2004 ohne Aufpreis Bugspoiler, Kühler- und Soziussitzabdeckung sowie Windschild. Well done.

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