Triumph

Viele hatten es für selbstverständlich gehalten, das Projekt lag jedoch bereits im Papierkorb. Eine neue, große Daytona,
ein Sportmotorrad, das mit den beängstigend schnellen
und perfekten 1000ern aus Japan verglichen werden würde, wollte sich Triumph nach den Erfahrungen mit der Vier-
zy-linder-600er und -650er nicht mehr antun.
Die in diesem Frühjahr präsentierte Daytona 675, die bei den Testern und den Kunden gleichermaßen gut ankommt, scheint allerdings ein Umdenken zu bewirken. Und die Erkenntnis zu fördern, dass sich ein europäischer Hersteller durchaus auch in einem fest umrissenen Segment wie
den Supersportlern als Alternative zu japanischen Produzenten empfehlen kann. Vorausgesetzt, die Alternative ist als solche erkennbar und überzeugend, wie zum Beispiel im Fall von Aprilia und Ducati mit ihren V2-Motorenkonzepten. Oder mit einem Dreizylinder, dessen Klang und Laufverhalten ebenfalls ganz spezielle emotionale Mehrwerte bietet.
Dass die Unterlagen zum Thema Daytona 1050 plus x
eben erst dem Reißwolf entrissen wurden, bedeutet eine lange Wartezeit für sehnsüchtige Dreizylinder-Freunde. Vor 2008 kann ein solches Motorrad schwerlich auf den Markt kommen, und wenn es gelingt, dann wohl erst zum Spätsommer des Jahres.

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