Twin Cam 88 (Archivversion)

Twin Cam 88

Aufgebohrt: Twin Cam 88

In der neuen Electra Glide Ultra Classic steckt der Twin Cam 88-Motor. Was Harley-Davidson als revolutionäres Triebwerk anpreist, das alle Dyna- und FL-Tourenmodelle ab 1999 und später auch die Softails antreiben wird, entpuppt sich als überarbeiteter und aufgebohrter Evolution-Motor. Statt 1338 cm³ hat der neue Big Twin satte 1450 cm³. Zwei untenliegende Nockenwellen und nicht mehr wie bisher eine steuern die zwei Ventile pro Zylinder. Der neue Motor hat das Kürzel 88, weil soviel Kubik-Inch rund 1,45 Liter-Hubraum ergeben. Ein Fahrbericht folgt in MOTORRAD 17/1998.
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Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic ´99 (KV) (Archivversion)

Vierventiler: ST 4
Nur die Zylinderköpfe zeigen, daß es sich nicht um eine Ducati ST 2, sondern um die neue Vierventilvariante ST 4 handelt, die die Bologneser im September auf der INTERMOT in München vorstellen. Unterm Chassis verbirgt sich ein modifizierter 916-Motor. Wobei Ducati über die endgültige Optik noch nichts verraten will. Wahrscheinlich wird die ST 2 mit höherem Lenker und bequemerer Sitzposition den Part des Tourenmotorrads übernehmen, während die potentere ST 4 als sportlichere Variante präsentiert wird.

Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic ´99 (KV) (Archivversion)

Gedämpft: FE 600 E
Mit einem neuen digitalen Zündsystem wartet Husaberg bei den 1999er Modellen auf. Ob Crosser, Enduro oder Quad: Alle Triebwerke verfügen über neue Kurbelgehäuse, konische Ventilfedern für bessere Laufeigenschaften und längere Lebensdauer der Ventile sowie Schalldämpfer, die weniger Geräusche, aber mehr Leistung produzieren sollen. Auch an den Fahrwerken hat sich was getan. Bei der PDS-Federung (Progressive Damping System) wirkt die Progressivität im Stoßdämpfer statt wie bei konventionellen Federungen im Hebelsystem. Die Husaberg gibt es als 400er, 501er und 600er mit oder ohne Straßenzulassung.

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