Umrüstung (Archivversion) Auf die Straße gesetzt

Die Verwandlung von Enduro zu Supermoto geschieht vor allem durch andere Räder und Bremsen. Günstigste Lösung (ab 600 Euro ohne Reifen) bei den Rädern: Die Original-Radnaben werden auf neue 17-Zoll-Felgen umgespeicht, üblicherweise beträgt die Felgenbreite vorn 3,5 Zoll, hinten je nach Modell zwischen 4,25 und 5,5 Zoll. Die Reifen haben dann entsprechend die Dimensionen 120/70-17 beziehungsweise 160/60-17. In der Szene populär: Alu-Felgen (hochglanzpoliert oder eloxiert) von Behr, Telefon 02132/99160, www.behrfelgen.de, oder Excel, Telefon (Österreich) 0043/1/7289326, www.excel-felge.at. Teurer, aber vielseitiger sind komplette Radsätze (ab 1000 Euro) mit gleich großen Bremsscheiben. So kann die Maschine mit den serienmäßigen Rädern weiterhin im Gelände eingesetzt werden, steckt man indes auf den 17-Zoll-Satz um, verringert sich im „Supermoto-Modus“ die Gesamthöhe des Motorrads, und somit ändert sich auch dessen Schwerpunkt zugunsten einer besseren Straßenlage – ohne Federwegsbeschneidungen. Eine gute Lösung für Fahrer ohne sportliche Ambitionen. Zur vollwertigen Supermoto mutiert eine Enduro allerdings erst durch starke, bissige Bremsen. Bewährt hat sich der Umbau auf eine komplett neue Bremsanlage mit 320er-Scheibe, Vierkolbensattel sowie stärkerer Handpumpe (nur Scheiben-Umrüstung ab 200 Euro, komplett mit Nachrüst-Bremssattel und -pumpe um 1000 Euro). Gängige Produkte kommen von Brembo (über Brune GmbH), Telefon 02504/73440, www.brunegmbh.de, Magura, Telefon 07125/1530, www.magura.com, oder Moto Master (über Wieres Motorrad-Zubehör), Telefon 0228/989970, www.wieres.de. Spezialisiert auf komplette Supermoto-Umbauten sind unter anderem ABP-Racing, Telefon 07157/620222, www.supermoto-umbauten.de, HE-Motorradtechnik, Telefon 08654/61563, www.he-motorradtechnik.de, oder MTC Motorrad Technik, 07161/914160, www.mtc-motorrad.de.

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