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Urban Motor "Easy" beim Essenza-Sprint auf der INTERMOT 2016.

Urban Motor "Easy" auf der INTERMOT 2016 Der Beschleunigung den Mittelfinger

Sie ist die Ausnahme-Erscheinung des Essenza-Sprints: Urban Motor's "Easy" schneidet wie eine Klinge durch die Luft. Und lässt es trotzdem gemütlich angehen.

Der Essenza-Sprint ist für Customizer und Motorrad-Hersteller eine wunderbare Plattform, um mit rasanten Maschinen auf sich aufmerksam zu machen. Es geht um heiße Reifen, schnelle Zeiten auf der Achtelmeile und den richtigen Stil. Peter Dannenberg, Chef der Kradschmiede Urban Motor aus Berlin, war dies allerdings nicht genug. Dem Höher-Schnell-Weiter beim Beschleunigungs-Duell will er mit seiner krassen Eigenbau-Maschine Urban Motor "Easy" den Mittelfinger zeigen. Mit einem Augenzwinkern, versteht sich.

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"Wer langsamer sprintet wird länger gesehen"

Denn die Urban Motor "Easy" interessiert sich nicht für Sekunden und Platzierungen. Bei diesem Unikat stehen Ästhetik und absoluter Purismus weit im Vordergrund. Besonders schön: Auf Renn-Events wie dem INTERMOT-Sprint, können Zuschauer die silberne Maschine in Ruhe genießen - 18 PS reißen nun mal keine Bäume aus. "Wer langsamer sprintet wird länger gesehen", flaxt Peter Dannenberg vergnügt, während Pilotin Tanja im Baumwoll-Overall und Glitzerhelm über die Gerade huscht.

Gebaut wurde die Maschine von den Urban Motor-Mechanikern Henry und Viktor - mit Unterstützung von Marvin Diehl von KRT Framework. Der formte das Blech und baute das schräge Fahrwerk nach Vorstellungen der Berliner Jungs. Unterm Ledersitz hängt ein 350er Zweitakter von Jawa, der schon in den 1960ern dem Vater von Schrauber Henry gehörte. Speedway-Reifen auf dürren 23-Zoll-Felgen bilden einen ungewohnten Rahmen für das schlanke Alu, das sich wie eine Haut um das Stahlgerippe schmiegt. Mit diesem reduzierten Meisterwerk hat Urban Motor ein echtes Statement gesetzt.

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