V2-Motorentechnik (Archivversion)

Die Ducati Monster 600 und die Suzuki SV 650 tragen beide einen V2-Motor mit 90 Grad Zylinderwinkel und querliegender Kurbelwelle. Auch die Eckdaten von Hub, Bohrung und Vergaserdurchmesser liegen sehr eng beeinander. Doch mit klassischer Verrippung outet sich der luftgekühlte Ducati-Antrieb als Kind der siebziger Jahre. Dabei hat die Ducati durchaus technische Leckerbissen zu bieten. Einen leichten Zahnriemenantrieb zur obenliegenden Nockenwelle, die via Desmodromik (Zwangssteuerung) aber nur zwei Ventile pro Zylinder betätigt.Wesentlich moderner und leistungsfähiger gibt sich die Ventilsteuerung der brandneuen Suzuki. Zwei obenliegende Nockenwellen betätigen über drehzahlfeste Tassenstößel je vier Ventile pro Zylinder. Das Ergebniss: mehr Leistung, ein höheres Drehmoment bei gleichzeitig geringerem Verbrauch.

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