V4-Ungeheuer in Planung? Ducati Monstersedici RR

Retusche: Luc1
Die Gerüchteküche brodelt: Hat Ducati vor, in der Welt von B-King, V-Max oder Brutale mitzuspielen und der Konkurrenz an jeder Ampel zu verdeutlichen, wie viel mehr tatsächlich drin sein kann? Das Resultat dieses desmodromisch gesteuerten Gedankenspiels wäre eine Monstersedici RR. Den passenden Motor gibt es bereits: Der V-Vierzylinder der MotoGP-Replika Desmosedici RR, von sechzehn Titanventilen am Explodieren gehindert, leistet 200 PS. Fehlt nur noch, die Desmosedici RR von ihrer Verkleidung zu befreien und ein paar kleinere Modifikationen vorzunehmen – fertig ist das nackte, rote V4-Ungeheuer.
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Tatsächlich soll es bei Ducati ein Projekt in diese Richtung gegeben haben, allerdings hat Ducati die Idee einer Monstersedici wieder verworfen. Schuld daran sollen vor allem die Kosten sein, die bei der Herstellung des V-Vierzylinders in Handarbeit entstehen. Doch nicht nur der Motor der Desmosedici war teuer, auch der Rest des Motorrades ist vom Feinsten. Gerüchten zufolge hat Ducati die GP-Replika im Vergleich mit den Herstellungskosten unter Preis verkauft - und das bei einem Preis von über 50000 Euro pro Stück. Eine Monstersedici will man sich bei Ducati wohl nicht auch noch leisten.

Dafür verdichten sich jedoch die Hinweise auf eine nackte 1098 Monster S4R. In Bologna schweigt man sich natürlich darüber aus, ob und wann diese erscheinen wird, aber vieles deutet darauf hin, dass Ducati im Herbst die Bombe platzen lässt. Ein Ducati-Mitarbeiter soll bereits moniert haben, er würde sich diese Ungeheuer-Monster niemals kaufen – sie hätte ihm viel zu viel Power!

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