Vectrix stellt Supersportler vor Superbike mit Elektromotor

Foto: Sagen
Der amerikanische Hersteller Vectrix, bislang nur für seine elektrischen Großroller bekannt, baut jetzt den ersten elektrischen Supersportler in Kleinserie.

Das Superbike ist laut Hersteller das erste elektrische Hochleistungszweirad der Welt, das ohne Lärm, Umweltverschmutzung, teure Wartung, häufige Ölwechsel und lästiges Tanken volle Rennstreckenatmosphäre verspricht. Es setzt auf ein leichtes Alluminium-Chassis und ein futuristisches, attraktives Desing.

Die Fahrleistungen stehen vielen Motorrädern mit Verbrennungsmotoren in nichts nach. Mit seiner permanenten Leistung von 62 Kilowatt bringt der Motor 102 Newtonmeter auf die Straße. Die Höchstgeschwindigkeit ist mit über 200 km/h angegeben. Das große Problem bei Elektromotoren ist aber nun mal die Reichweite; leider auch bei diesem Bike. Trotz neuseter Akku-Technologie sinkt die Reichweite enorm, je nach dem wie energisch der Fahrer die gespeicherte Energie abruft.
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Bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 40 km/h wird die maximale Reichweite von knapp 200 Kilometer erreicht. Doch schon, wenn der Fahrer nur das Doppelte fährt, sind nur noch 100 Kilometer Strecke drin. Fahrer die flotten Fahrwind spüren wollen und durchschnittlich auf 120 km/h kommen, sollten besser immer wissen, wo die nächste Steckdose ist - denn die 65 verbleibenden Kilometer Reichweite sind schnell abgespult.

Der Preis könnte um die 55000 Euro betragen. Die Produktion ist auf 500 Exemplare limitiert und soll erst dann starten, wenn 500 Bestellungen eingegangen sind.

Zugegeben der Anschaffungspreis ist hoch, aber in Sachen Folgekosten ist ein Elektrobike unschlagbar und ein zukunftsweisender Weg zum reinen Umweltgewissen. Außerdem spart man sich ja das Geld fürs Auspuff-Tuning.

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