Versicherung der 125er: Interview mit dem VFM (Archivversion)

Bei Piaggio hatten sich´s alle so schön ausgemalt: 1996 kommt zum 50. Geburtstag eine Jubiläums-Vespa heraus, und das Geschäft blüht. Nichts da. Denn jetzt ist Lambretta wieder auferstanden, die gefährliche Rivalin aus alten Zeiten. Die Roller mit dem guten Ruf sollen bereits 1997 - pünktlich zum 50. Geburtstag von Lambretta - vom Band laufen. Nach 20 Jahren Pause kehrt die Firma zurück, die Ferdinando Innocenti gründete und die östlich von Mailand produzierte - am Lambro, von dem sich der Markenname ableitet. Lambretta stand in den 50er Jahren für Qualität, denn die Zweitakter galten als zuverlässig und schnell. Doch als der Rollerboom vorbei war, ging´s auch mit Lambretta bergab. Schließlich verkaufte die Familie Innocenti die Marke an das indische Staatsunternehmen Scooter in Bombay. Hinter der jetzigen Wiederbelebung steht der Schweizer Finanzier Dieter Höfmayer. Der gebürtige Deutsche kaufte den Indern die Namensrechte ab, gründete in Lugano die Lambretta SA und beauftragte die Mailänder Firma Gramde mit der Umsetzung des Projekts. Produziert wird in Rovigo im Veneto, wo jede Menge Zuliefererbetriebe sitzen. Die Zielgruppe von Lambretta: junge Rollerfahrer, das beliebteste Jagdrevier von Piaggio. br

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