Video: 2010 Yamaha XT 1200 Z Super Ténéré ABS Yamaha-Reiseenduro sagt der BMW GS den Kampf an

Yamaha hat sie enthüllt: Die neue Reiseenduro Super Ténéré hat einen Zwei-Zylinder-Reihenmotor mit 1199 cm³, der 110 PS leisten soll. Mit dieser Größe zielt Yamaha direkt auf den Klassenprimus BMW R 1200 GS.

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Lange mussten sich die Super Tenere Fans gedulden, doch heute ist es endlich so weit: die Super Tenere kommt wieder. Dieses Projekt begann mit dem sprichwörtlichen weißen Blatt Papier und laut Yamaha mit einer klaren Vision: Es galt, das fortschrittlichste Abenteuer-Reisemotorrad zu entwickeln, ein Motorrad, maßgeschneidert für transkontinentale Expeditionen, das gleichzeitig Komfort und hohe Zuverlässigkeit bietet und sich mit Leichtigkeit durch jedes denkbare Terrain bewegen lässt.

Das Herz der Super Ténéré ist ein flüssigkeitsgekühlter Zwei-Zylinder-Viertakt-DOHC-Reihenmotor mit elektronischer Benzineinspritzung und Doppelzündung. Sein Hubraum beträgt 1199 ccm und seine 81 kW (110PS) stehen bei 7.250/min an. Die Motorschmierung erfolgt nach dem Trockensumpf-Prinzip - der Öltank befindet sich im Kurbelgehäuse. Das Auspuffsystem arbeitet nach dem 2-in-1-Prinzip mit 2-stufigem Expansionssystem und einem kurzen Schalldämpfer, der einen vertikal elliptischen Querschnitt hat. Der Katalysator befindet sich dort, wo sich die beiden Krümmer treffen. Zwei Lambda-Sonden steuern die Abgasreinigung.
Wie einige andere Modelle aus dem High-Tech-Segment von Yamaha hat auch die Super Ténéré die elektronische Drosselklappensteuerung YCC-T (Yamaha Chip Controlled Throttle System). Dabei wird die Drosselklappenstellung elektronisch überwacht, und das jede Tausendstel Sekunde. Das YCC-T System führt eine Reihe von Berechungen durch, die dann den jeweiligen Öffnungsgrad der Drosselklappen und die Menge der Einlassluft bestimmen.
Technik-Video zur Yamaha XT 1200 Z Super Ténéré.
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Das elektronische Kombibremssystem mit ABS zählt zur Serienausstattung der Super Ténéré. Das ursprüngliche Ziel des ABS ist das Blockieren der Räder zu verhindern. Das geschieht, indem Sensoren die Rotation des Vorder- und Hinterrades überwachen und das System dann gegebenenfalls interveniert. Das ABS-System der Super Ténéré ermittelt zusätzlich die Motordrehzahl, die Intensität des Bremsens und den Schlupf, um zu ermitteln, welches der beiden Räder oder ob sogar beide Räder an der Blockiergrenze sind und das Rutschen droht. Einen ausführlichen Bericht zur neuen Yamaha XT 1200 Z Super Ténéré lesen Sie in MOTORRAD 06/2010 (ab. 5. März 2010 im Handel).

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