Viererbande

Von drei bis fünf Zylinder reicht die Bandbreite der Viertakt-Konzepte für die MotoGP-WM 2002. Mit einem Paukenschlag hat Honda vor einem Jahr den Reigen der Präsentationen eröffnet. Der weltgrößte Motorradhersteller entwickelte einen spektakulären V5-Motor mit 75,5 Grad und baute für den RC 211 V genannten Prototyp auch ein komplett neues, sehr kompaktes Fahrwerk. Yamaha griff auf die bewährte Zylinderkonfiguration zurück, konstruierte den Reihenvierzylinder für die M1 aber von Grund auf neu. Das Chassis ist nahezu identisch mit dem des Zweitaktrenners YZR 500. Suzuki wollte eigentlich erst 2003 antreten, zieht sein Viertakt-Debüt jetzt aber um ein Jahr vor. Entworfen wurde ein 90-Grad-V4-Motor, der – ähnlich wie bei Yamaha – in ein vom Zweitakter stammendes Fahrwerk gebaut wird. Als viertes Werk nimmt Aprilia die neue Herausforderung an – und setzt als einziges auf einen Motor mit pneumatischer Ventilsteuerung.

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