Von Toni Mang bis Ralf Waldmann

Sepp Schlögl konnte mit seinen Fahrern mehr als 50 Grand Prix-Siege feiern

Mit einem Rennbesuch auf der legendären Stuttgarter Solitude in den 60er Jahren fing alles an: Toni Mang und Sepp Schlögl, zwei Freunde aus Inning am Ammersee, hatten die Faszination des Motorradsports entdeckt. In den 70ern schraubten die beiden zunächst beim damaligen deutschen Top-Star Dieter Braun, später machten sie im eigenen Team gemeinsame Sache: Toni als Fahrer, Sepp als Mechaniker. Vier WM-Titel auf Kawasaki (250 cm³, 350 cm³) fuhr die bayerische Erfolgsallianz zwischen 1980 und 1982 ein. Nach Zwischenspielen bei Suzuki und Yamaha landete das Duo 1985 bei Honda.1986 kam´s zur Trennung. Schlögl arbeitete fortan mit Reinhold Roth, Helmut Bradl und Ralf Waldmann in der 250er WM, die alle einen beziehungsweise mehrere Vizetitel holten. Konnte Schlögl die Mang-Kawasakis noch zusammen mit einer Hilfskraft betreuen, ist das gewaltige Arbeitspensum an einer modernen Grand Prix-Maschine längst nicht mehr im Zweimannbetrieb zu schaffen. Heute wird der 50jährige Bayer im deutschen Marlboro-Team, das Dieter Stappert leitet, von Ex-Rennfahrer Mike Leitner (Spezialist für Fahrwerk und Reifen), Robert Reich (Motor, Getriebe) und Horst Brichta (Data Recording) unterstützt. Dazu kommt Andreas Kos als Physiotherapeut für Fahrer Ralf Waldmann.

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