Vorstellung Aprilia RSV 1000 Tuono Factory Günstiger, aber nicht billig

Von all dem Trubel um die Finanzkrise bei Aprilia wurde diese erfreuliche Nachricht fast in den Hintergrund gedrängt: Das Edelbike Tuono Racing heißt jetzt Tuono Factory und wurde genau 3090 Euro billiger. Billiger, nicht billig. Denn der neue, seit 1. Mai gültige Preis von 15999 Euro inklusive Nebenkosten ist natürlich immer noch kein Pappenstil.
Möglich wurde die Preissenkung durch den Verzicht auf den Rennkit, welcher bei der Racing zum Lieferumfang gehörte, den in Deutschland aber mangels einer gut besetzten Naked-Bike-Rennserie kaum jemand benötigte. Denn das Wichtigste bleibt der Tuono Factory, geborenen Racing, ja zum Glück erhalten. Nämlich die Federelemente und der Lenkungsdämpfer von Öhlins, die leichten OZ-Schmiederäder sowie die radial verschraubten Vierkolben-Bremssättel von Brembo. Vom druckvollen Motor und dem stabilen Chassis ganz zu schweigen. Was es für den Mehrpreis früher noch als Rennkit gab – leichte Verkleidungsteile, ein kleineres Ritzel, ein anderes Eprom und ein kernig klingender, leichter Auspuff – lässt sich für diejenigen, die es wirklich brauchen, auch für weniger als 3090 Euro beschaffen.ras

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