Vorstellung Honda CBF 600 Understatement reloaded

Die Honda CBF 600 hat jetzt Einspritzung und einen Alurahmen. "Ja, und in China ist ein Sack Reis umgefallen." Vielleicht. Hondas Allrounder, Jahrgang 2008, hat auf jeden Fall mehr Aufmerksamkeit verdient als Sturzgetreide in Fernost.

Foto: Honda
Der Honda hat die Veränderung gut getan: Ihr Kurzhuber, der mit schärferen Nockenwellen und höherer Verdichtung auch in CBR 600 RR und Hornet Dienst tut, zieht ab Standgas geschmeidig an der Kette und liefert ab 4000/min flotten Vortrieb über ein stimmig übersetztes Getriebe ans Michelin-Pilot-Road-umspannte Hinterrad. Vorn wie hinten ist die Federbasis variabel; wer's nach dem Motto "Arsch hoch, Nase runter" drauf anlegt, bringt den Kurvengleiter sogar an den Rande der Nervosität.

Das 59-Nm/78-PS-Versprechen jagt kaum jemandem Respektschauer unter den Aerobuckel, aber sobald Dosierbarkeit und Agilität im Kurvenkampf zählen, schnuppert die CBF gern an Sportlertüten, die glauben, sie hätten schnellere Abgase zu entsorgen. Besagte Nase gibt's mit nacktem Rundscheinwerfer für 6440 Euro oder – 300 Euro teurer – mit Halbschale. Für weitere 600 Euro ist ABS nebst Teilintegralbremse und Hauptständer erhältlich. Thema Geld: Honda bietet eine zinsfreie Finanzierung ohne Anzahlung an. Und wer grade seinen Führerschein macht (MPU gilt nicht), bekommt auf die CBF 1000 Euro Rabatt.

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