Vorstellung Kawasaki J 300 Ein Roller von Kawasaki

Mit dem Kawasaki J 300 betritt der japanische Hersteller ein neues Segment: Der Mittelklasse-Roller wird auf der EICMA 2013 in Mailand offiziell präsentiert.

Foto: Kawasaki

Der Kawasaki J 300 soll im wild-sportlichen Image der Marke die Facette "Alltagstauglichkeit" betonen. Dennoch ist gestalterisch die Verwandtschaft zum Superbike Ninja ZX-10R unübersehbar. Design-Chef Keishi Fukumoto formuliert es so: "Für uns war wichtig, dass der erste Schritt ins Roller-Metier von einem Fahrzeug beschritten werden sollte, das die klare Kawasaki-Design-Handschrift mit sportlich-schnittigen Linien trägt. Und wir sind froh, dass wir dieses Ziel mit den stilistischen Features des J300 erreicht haben."

Was die Philosophie anbelangt, fügt Fukumoto-san hinzu: "J steht für Jyounetsu, was aus dem Japanischen übersetzt Leidenschaft oder Passion bedeutet. Wir haben am Styling und Design des J300 mit der gleichen Leidenschaft gearbeitet wie bei unseren weiteren neuen Modellen fürs Jahr 2014."

Vor dem Hintergrund, dass in Europa - gemeint ist wohl vor allem Südeuropa - eine starke Nachfrage nach stylischen, einfach zu fahrenden und zuverlässigen Scootern besteht, hat sich Kawasaki zu diesem Schritt in ein neues Segment entschlossen. Kawasaki sieht den J 300 ausdrücklich als Ergänzung seiner Allround-Motorräder ER-6n, ER-6f und Versys.

Antriebsstrang und Chassis-Elemente des Kawasaki J 300 stammen von Kymco. Für das Styling und die finale Produktentwicklung zeichnen die Design- und Ingenieursteams von Kawasaki Heavy Industries in Akashi/Japan sowie von Kawasakis europäische Forschungs- und Entwicklungsteams verantwortlich.

Der Kawasaki J 300 wird zur EICMA in Mailand am 5. November 2013 vorgestellt und Ende des Jahres bei allen autorisierten Händlern verfügbar sein.

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