Vorstellung Michelin Pilot Road 2 (Archivversion) Die Mischung <br /><br /> macht&#146;s

Die Marketingstrategen der Reifenhersteller sind nicht zu beneiden. Ihre Produkte sind rund, schwarz – und gleichen denen der Konkurrenz wie ein Ei dem anderen. Wie bitte soll man da dem Kunden erklären, dass es ausgerechnet die eigene Pelle sein muss.
Michelin sagt 2CT – und meint damit zwei unterschiedliche Gummimischungen (Two-Compound-Technologie) auf ein und demselben Reifen. Mit der Einführung des Pilot Road 2 ist
diese hauseigene Technik nun auch im Tourensportsegment zu haben. Einem Einsatzgebiet, das mit seinen hohen Anforderungen an die Laufleistung auf der einen Seite und das Haftungsvermögen – besonders auch bei Nässe – auf der anderen Seite ausgesprochen gut geeignet ist, die Vorteile solcher Reifen ins rechte Licht zu rücken.
Wie’s funktioniert? Ganz einfach. Ein schmaler Streifen ausdauernder Gummimischung in der Reifenmitte, ein breiter Streifen weichen, griffigen Gummis auf den Flanken – und fertig ist ein Dauerläufer, der ebenso in Sachen Nass- und Trockenhaftung eine gute Figur macht.
So weit die Theorie. Dass die Sache auch in der Praxis funktioniert, bewies der neue Pilot Road 2 auf den herrlich gewundenen Straßen der Provence. Satte Reserven in Schräglage, verbessertes Handling, neutrales Lenkverhalten – der
Tourensportler gab sich keine Blöße. Mehr noch: Auf einem speziellen Nass-Parcours stellte er im direkten Vergleich mit seinem Vorgänger unter Beweis, dass er bei Nässe an Haftung spürbar zugelegt hat. Wie es um die Dauerhaltbarkeit bestellt ist, wird sich erst im großen MOTORRAD-Reifentest (Ausgabe 11/2007) herausstellen. Der Reifen mit der flotten Profilierung soll mit vielfältigen Freigaben (www.michelin.de) ab April lieferbar sein und nicht teurer werden als der alte Pilot Road, der zum reduzierten Preis im Programm bleibt. sk

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