VW-Konzern schließt strategische Allianz mit Suzuki VW steigt bei Suzuki ein

Spekuliert wurde schon länger, jetzt ist der Deal laut verschiedenen Medien-Berichten gelaufen: Der VW-Konzern kauft zirka 20 Prozent der Anteile des japanischen Motorrad- und Auto-Herstellers.

Nach Mitteilung von Volkswagen wird der Wolfsburger Konzern 19,9 Prozent der Aktien von Suzuki erwerben, damit soll eine "langfristige strategische Partnerschaft" erreicht werden. Suzuki hat sich zu dem Geschäft bisher nicht geäußert. Der europäische Motorradmarkt spielt naturgemäß bei diesem Deal eher eine untergeordnete Rolle, vielmehr geht es den Wolfsburgern um den besseren Zugang zu den wachsenden asiatischen Märkten. Wobei in den Schwellenländern Roller und Motorräder mit kleinem Hubraum eine große Rolle spielen. Auch hier ist Suzuki stark; außerdem hat Suzuki viel Erfahrung im Bau von Kleinwagen. Experten schätzen die Kosten für den Einstieg von VW bei Suzuki auf rund anderthalb Milliarden Euro, offenbar hat man also nach der Integration von Porsche in den VW-Konzern noch weiteren Appetit auf neue Marken gehabt. Nicht zuletzt VW-Aufsichtsrat Ferdinand Piech hatte die Spekulationen immer wieder angeheizt, als er Suzuki eine "für VW interessante Marke" nannte und auch die zehn Marken, die den VW-Konzern nach der Integration von Porsche bilden als durchaus erweiterungsfähig bezeichnet hatte.
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