Wie früher (Archivversion)

Wie früher

W 650 entledigte sich einer Fußraste

Kawasakis Königswellen-Twin W 650 wird gemeinhin als Musterbeispiel für gelungenes Retro-Design gehandelt – und erfreut sich in der Redaktion größter Beliebtheit. Die vielbeschworene Wiederauferstehung vergangener Zeiten mit allen Vor- und Nachteilen stellte die MOTORRAD-Dauertestmaschine denn auch gleich recht eindrücklich unter Beweis. Bei Kilometerstand 900 brach nämlich die rechte Soziusfußraste des Neo-Klassikers ohne Vorwarnung mitsamt Halterung ab. Die Reparatur erwies sich als äußerst simpel: Die Raste bei der ohnehin fälligen 1000-Kilometer-Inspektion wieder an den Rahmenausleger geschweißt. So einfach kann Retro sein, eben wie in der guten alten Zeit, als noch Handarbeit gefragt war und per Schweißgerät und grobem Werkzeug repariert wurde. Bis auf diese kleine Malaise gebärdet sich der Nippon-Twin bislang übrigens absolut problemlos: Anlaß zur berechtigten Hoffnung, daß es die Kawasaki mit dieser einen unangenehmen Überraschung bewenden läßt.
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Aprilia RSV Mille: Neukauf nach Diebstahl (Archivversion) - Ausgesperrt

Alarmanlage stoppt Suzuki GSX 1300 R Hayabusa
Schnell von Stuttgart zum Nürburgring, ein Fall für die Suzuki Hayabusa, dachte sich Kollege Schröter. Dumm nur, wenn sich das vom strammen Fahrwind arg gebeutelte Schlüsseletui nebst Fernbedienung für die just installierte Alarmanlage Marke »Spyball« losreißt und ein Tankstopp ansteht. Zum Öffnen des Tanks braucht’s den Zündschlüssel, der Zündstrom wird also unterbrochen. Zwar hätte Schröter dann noch knapp eine Minute Zeit gehabt, bevor sich die Anlage selbständig schärft – leider wußte er nichts davon. Das Unheil nahm seinen Lauf: Laut hupend verweigerte die Suzuki jegliche Annäherungsversuche. Per Handy lotste der verzweifelte Redakteur schließlich zwei Freunde auf die Raststätte, die ihn im Auto mit zum Ring nahmen. Die Hayabusa folgte dem gedemütigten Tester – er studiert seither fleißig die dicke Gebrauchsanweisung der Alarmanlage – dank Ersatzfernbedienung am nächsten Tag im VW-Bus.

Aprilia RSV Mille: Neukauf nach Diebstahl (Archivversion)

Drei Wochen lang ging’s dem Jörg dreckig, jetzt lacht er wieder, Gott sei Dank. Als die Dauertest-Aprilia RSV mille im April kriminellen Elementen zum Opfer fiel, vergoß Kollege Jörg Schüller – und mit ihm ein Großteil der Redaktion – dicke Tränen. Jetzt können die nassen Taschentücher in den Müll wandern, eine neue Mille wartet darauf, 50 000 Kilometer lang für Spaß zu sorgen.

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