Wunscherfüller

MOTORRAD hat sich einen Wunschzettel mit fünf Maschinen gemalt. Wunsch an KTM: Baut eine ultraleichte und starke Zweizylinder-Duke.

Ganz klar: KTM hat viel vor in den nächsten Jahren. Der extrem leichte Zweizylinder-V-Motor hat seine erste Bewährungsprobe im Rallye-Einsatz bereits bestanden, Fahrversuche mit Prototypen in Straßenfahrwerken laufen bereits (siehe MOTORRAD 26/2001). Statt progressiven Designstudien wie die KTM 950 LC8 wünscht sich MOTORRAD von den Österreichern eine richtig kernige Straßensportmaschine. Der Weg der extrem ausgelegten KTM Duke muss weiter beschritten werden. Nun mit richtig Druck im Motor. Und mit modernem Design, aber ohne Experimente.
Elemente des klassischen KTM-Offroad-Designs vereint mit der Duke-Linie, schon steht die KTM LC8 Street 950 auf den Rädern. Wichtig: das Finish. Keine billigen Lösungen, sondern sauber gefertigte Anbauteile, feinstes Räderwerk und perfekt passende Verkleidung in edlem KTM-Orange sind Pflicht.
Der nur 56 Kilogramm leichte V2-Motor wird von einer Einspritzung gefüttert und leistet 110 PS. Ein filigranes Stahlrohrfahrwerk integriert den Motor als tragendes Bauteil. Rahmenheck und die Hinterradschwinge werden aus Aluminium gefertigt. Ultraleichte Gussräder von BBS tragen Supersport-Reifen in moderaten Dimensionen und lassen die KTM zusammen mit der auf Handlichkeit ausgelegten Geometrie und dem breiten Lenker zu einem absoluten Handling-Wunder werden.
Mit weniger als 200 Kilogramm Lebendgewicht vollgetankt wäre die KTM völlig konkurrenzlos. Kein Zweizylinder mit ähnlichen Hubraum kommt derzeit unter 215 Kilogamm. Ein Platz in der Bestenliste der Leichtbau-Fans wäre der LC 8 Street damit sicher. Und ein Platz in den Herzen aller Pässe-Freaks. Denn etwas Besseres zum genussvollen Kurven kann es kaum geben. Liebe Mattighofener: Bitte bauen!

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