Xamaha XJ 600 S (N)

Noch so ein Schnäppchen im Yamaha-Programm: XJ 600 S oder XJ 600 N heißt diese geschickte Mixtur aus Einfachkeit und Fülle. Je nach Ausstattung mit oder ohne Halbverkleidung. Einfach gestrickt der stählerne Rahmen, die schlichten Federlemente, prestigeträchtig der Vierzylinder, die seit 1998 doppelten Bremsscheiben. Ihre Bestimmung ist der XJ auf den Leib geschrieben. Zerstreung meint ihr Beiname Diversion. Sie konnte immer schon einiges mehr als die zweizylindrige Brot-und- Butterkonkurrenz. Dank des Motors, welcher der Maschine nicht nur ein erwachsenes Aussehen spendet, sondern angemessene Fahrleistungen. 61 PS sind heute zwar wenig für einen 600er-Vierzylinder, aber deutlich unter 6000 Euro ebenfalls. Zumal die verkleidete XJ, die 1991 zuerst auf dem Markt kam, seinerzeit gerade 8600 Mark kostete. Freilich gibt es die kleine Diversion auch mit 34 PS für Frischlinge. Deswegen und weil die Mittelklässlerin mit den charakteristischen, nach vorn geneigten Zylindern auch größeren Fahrern ein gutes Auskommen bietet und sogar zwei Personen gepflegt zu transportieren weiß, hat sie sich über die Jahre zu einem Verkaufsschlager gemausert. Knapp 34 000 Exemplare konnte man in Deutschland auf dem Markt unterbringen. Platz vier der Hitliste ist ihr damit sicher.

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