Yamaha FZ1 Fazer ABS GT (V) (Archivversion)

auf Tour

Zugegeben, für die Tourerfraktion ist die im vergangenen Jahr präsentierte FZ1 Fazer nicht die allererste Wahl. Zu extrem konzipierten die Yamaha-Ingenieure das Leistungsband. Nach dem für eine 1000er wohlgemerkt zaghaften Antritt aus dem Drehzahlkeller lässt das Naked Bike erst ab 7500/min die Muskeln spielen. Dann aber gewaltig. Immerhin: Subjektiv vermittelt der Vierzylinder mit dieser Charakteristik beeindruckendes Powerbike-Feeling – auch wenn diese Ausrichtung eher zu einem Rennbike passt. Nachdem ab dem Modelljahr 2007 bereits ein optionales ABS dem Thema Vernunft Rechnung trägt, setzt nun das Zubehörprogramm von Yamaha (www.yamaha-motor.de) ebenfalls auf Ratio respektive Alltagstauglichkeit für den insgesamt blitzsauber verarbeiteten Landstraßen-Flitzer.
Der serienmäßige Frontspoiler lässt sich mit Verkleidungsteilen zur Vollverschalung erweitern, eine höhere Scheibe reduziert den Winddruck, und zwei Koffer fassen je 30 Liter Gepäck. Bereits fix und fertig montiert gibt’s das Ganze unter dem Namen FZ1 Fazer ABS GT für 11995 Euro auch im Gesamtpaket und spart gegenüber der Summe aller Einzelkomponenten immerhin knapp 800 Euro. pm
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Vorstellung Michelin Pilot Road 2 (Archivversion) - Die Mischung
macht’s

Die Marketingstrategen der Reifenhersteller sind nicht zu beneiden. Ihre Produkte sind rund, schwarz – und gleichen denen der Konkurrenz wie ein Ei dem anderen. Wie bitte soll man da dem Kunden erklären, dass es ausgerechnet die eigene Pelle sein muss.
Michelin sagt 2CT – und meint damit zwei unterschiedliche Gummimischungen (Two-Compound-Technologie) auf ein und demselben Reifen. Mit der Einführung des Pilot Road 2 ist
diese hauseigene Technik nun auch im Tourensportsegment zu haben. Einem Einsatzgebiet, das mit seinen hohen Anforderungen an die Laufleistung auf der einen Seite und das Haftungsvermögen – besonders auch bei Nässe – auf der anderen Seite ausgesprochen gut geeignet ist, die Vorteile solcher Reifen ins rechte Licht zu rücken.
Wie’s funktioniert? Ganz einfach. Ein schmaler Streifen ausdauernder Gummimischung in der Reifenmitte, ein breiter Streifen weichen, griffigen Gummis auf den Flanken – und fertig ist ein Dauerläufer, der ebenso in Sachen Nass- und Trockenhaftung eine gute Figur macht.
So weit die Theorie. Dass die Sache auch in der Praxis funktioniert, bewies der neue Pilot Road 2 auf den herrlich gewundenen Straßen der Provence. Satte Reserven in Schräglage, verbessertes Handling, neutrales Lenkverhalten – der
Tourensportler gab sich keine Blöße. Mehr noch: Auf einem speziellen Nass-Parcours stellte er im direkten Vergleich mit seinem Vorgänger unter Beweis, dass er bei Nässe an Haftung spürbar zugelegt hat. Wie es um die Dauerhaltbarkeit bestellt ist, wird sich erst im großen MOTORRAD-Reifentest (Ausgabe 11/2007) herausstellen. Der Reifen mit der flotten Profilierung soll mit vielfältigen Freigaben (www.michelin.de) ab April lieferbar sein und nicht teurer werden als der alte Pilot Road, der zum reduzierten Preis im Programm bleibt. sk

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