Yamaha-GP1-Renner (Archivversion) Frühstart

Bei der Präsentation des ersten Motors für die GP1-WM 2002 hatte Honda mit dem V-Fünfzylinder die Nase vorn. Dafür veröffentlichte Yamaha nun die ersten Fahrfotos einer kompletten GP1-Rennmaschine. Sie zeigen Werksfahrer Norihiko Fujiwara bei Tests im australischen Phillip Island. Yamaha hat den Viertakt-Reihenvierzylinder mit der bewährten Fünfventiltechnik und Vier-in-eins-Auspuffanlage in ein Chassis des YZR 500-Zweitakters eingebaut. Die Verkleidung fällt etwas bauchiger aus, da der Viertakter mehr Hitze entwickelt und daher größere Kühler braucht. Trotz des größeren Hubraums – in der GP1-Klasse sind maximal 990 cm3 erlaubt – wird der neue Motor leichter und schmaler sein als der 750er-Vierzylinder des letztjährigen Superbikes. In puncto Topspeed und Beschleunigung soll der GP1-Renner der YZR 500 bereits überlegen sein. Als Cheftester für das neue Projekt hat Yamaha den ehemaligen 250er- und Superbike-Weltmeister John Kocinski verpflichtet. Der US-Boy wird erstmals Anfang April in Malaysia mit der GP1-Maschine ausrücken.

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