Yamaha-MotoGP-Motor (Archivversion) Mit Vergaser

Unzählige Testkilometer hat die Yamaha-MotoGP-Maschine bereits hinter sich, und die Besucher des letztjährigen Catalunya-Grand-Prix konnten den Viertakt-Prototyp bereits bei einigen Demorunden bewundern. Das Herzstück des YZR-M1 genannten Renners, der Reihenvierzylinder mit Fünfventiltechnik, blieb aber stets hinter der Verkleidung verborgen. Erst jetzt, wenige Wochen vor Saisonstart, hat Yamaha das komplette Triebwerk präsentiert. Es soll das Hubraumlimit von 990 cm3 nicht ganz ausschöpfen, über 200 PS leisten und zehn Prozent leichter sein als der 750er-Reihenmotor des Superbikes YZF-R7. Erstaunlich: Im Gegensatz zur Konkurrenz setzt Yamaha auf Vergaser-Technologie, weil das Motorrad nach Aussage von Projektleiter Ichiro Yoda damit besser fahrbar ist. Parallel dazu wird aber an einem Motor mit moderner Einspritzanlage getüftelt. Weitere News zum Entwicklungsstand der M1 lesen Sie im Interview mit Werksfahrer Max Biaggi auf Seite 184.

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