Yamaha präsentiert Werks-Crosser mit Viertakt-Motor (Archivversion) Drehorgel

Eines scheint sicher: Die Tage des Zweitakt-Motors in seiner aktuellen Form sind wegen allzu schlechtem Abgasverhalten gezählt. Während Bimota mit einer Direkt-Einspritzung beim Straßensportler 500 Vdue und Honda mit einer aufwendigen Auslaßsteuerung der Enduro CRM 250 die gesäuberte Zweitaktfahne bei Serienmaschinen schon 1997 hochhält, verläßt Yamaha offensichtlich das stinkende Schiff.Dies läßt zumindest der geplante Großangriff in der Halbliter-Cross-WM vermuten. Der findet nämlich auf einer brandneuen Viertakt-Maschine statt. Als Fahrwerk dient ein zumindest optisch nur leicht veränderter Rahmen des YZ 250-Zweitakters, in das der neue Viertakter implantiert wurde. Dessen Besonderheit: Mit 397 cm³ Hubraum nutzt Yamaha mit dem wassergekühlten Fünfventiler nicht den bisher von allen Viertakt-Herstellern beschrittenen Weg des drehmomentstarken Hubraumriesen, sondern setzt ganz klar auf ein hochtouriges, leichtes Aggregat mit - so die offiziellen Angaben - sensationellen 57 PS. Pilotiert wird die YZM 400 F von dem Schweden Peter Johansson und dem Italiener Andrea Bartolini. In der US-Meisterschaft wird Ex-Champion Doug Henry antreten.

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