Yamaha Tricker (Archivversion) Trick-Vergnügen

Spielkonsole für die Straße« nennt Yamaha die Tricker, die bereits im vergangenen Jahr auf der Münchner Messe Intermot zu bewundern war und nun auch in Deutschland
zu haben ist. Was die kleine, trialähnliche 250er, die noch nach Herzenslust »customized« werden kann, mit einer Spielkonsole zu tun hat, bleibt den Yamaha-Werbestrategen überlassen.
An wen sich das Angebot richtet, macht die Diktion indessen unmissverständlich klar. Es zielt auf jene, die sich in der
virtuellen Welt zu Hause fühlen. Allerdings bietet die Tricker
genug Optionen, um die urbane Umgebung zum vollwertigen
Spielfeld werden zu lassen. 118 Kilogramm Lebendgewicht,
winziger Sechs-Liter-Tank, geringe Sitzhöhe – in diesem Umfeld nehmen sich selbst 21 PS Nennleistung ausgesprochen abenteuerlustig aus, die der luftgekühlte, zweiventilige Single bei 6500 Umdrehungen abliefert. Den Preis für das Trickmobil siedelt Yamaha bei 4295 Euro inklusive Nebenkosten an. Das ist zwar deutlich teurer als eine Playstation – aber immerhin sind Tricker-Fahrer den ganzen Tag an der frischen Luft und lernen so endlich die Menschen in ihrer Nachbarschaft kennen. Fahrbericht in MOTORRAD 14/2005 sek

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