Yamaha XT 600/E (Archivversion)

In Kreisen der Wüstenfahrer, Globetrotter und Geländefreaks galt die XT 600 ein gutes Jahrzehnt lang als erste Wahl. Der Ruf der Unkaputtbarkeit eilte ihr alsbald voraus, unabdingbare Voraussetzung für Abenteuerreisen quer durch Afrika.Kaum ein Motorrad blieb länger im Programm als diese Enduro, die nach dem Prinzip der Kunst des Weglassens konstruiert war. Ihre Allroundtalente sprachen sich nach ihrem Erscheinen 1984 alsbald rum, zumal sie auf dem Ruhm ihrer legendären Vorgängerin XT 500 aufbauen konnte. Bis heute schmückt der unverwüstliche Eintopf Yamahas Modellpalette, 27016 Exemplare weist die Kraftfahrtbundesamtstatistik aus, allein vom Typ XT 600 und XT 600 E, der Version mit E-Starter, die 1990 die Kick-XT ersetzte. Dazu gesellte sich von Anfang an die XT 600 Z Tenere, Markenzeichen Riesenspritfaß, später Doppelscheinwerfer und kleine Verkleidung. Im Zuge strengerer Abgas- und Lärmvorschriften ist dem luftgekühlten Single mittlerweile ein wenig das Temperament abhanden gekommen, weswegen sich Weltreisende heute eher an österreichischen oder bayrischen Fahrzeugen orientieren. Ihren Kultstatus hat die XT allerdings nie verloren.

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