Yamaha YZ 400 F (Archivversion)

400 cm³ Hubraum sollen gegen starke Zweitakter und große Viertakter reichen? Vor der letztjährigen Saison hatte das niemand für möglich gehalten, die Werksmaschine bewies jedoch das Gegenteil. Das Serienmodell hat mit dieser äußerlich allerdings wenig gemeinsam, das Konzept ist aber das gleiche: Im Fahrgestell eines 250er Crossers sitzt der extrem kurzhubige und entsprechend hoch drehende Motor, gesteuert über fünf Ventile und zwei Nockenwellen. Im Gegensatz zum Werksrenner sorgt eine Ausgleichswelle für seidenweichen Lauf. Das Öl wird im Rahmen gebunkert und über zwei Pumpen umgewälzt. Aufwendig ist das Motormanagement. Die Kennfeld-Zündung berücksichtigt die Stellung des Gasschiebers, ein Geber am 39er Flachschieber-Vergaser liefert die erforderlichen Signale. Fahrwerk und Anbauteile stammen vom Zweitakter, das macht die YZ ungeheuer kompakt und schmal. Sämtliche Abmessungen sind mit denen der 250er nahezu identisch. Die Federungselemente baut Kayaba, die Upside-Down-Gabel mit 46 Millimeter-Standrohren hat nun einen Elastomer-Block als Anschlagpuffer.

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