Yamaha YZF-R1 (Archivversion)

Seit 1998 sind auf meiner R1 39000 Kilometer zusammengekommen. Mit Superbike-Lenker und einer kürzeren Zugstrebe an der Federbein-Umlenkung ist die Yamaha superhandlich. Durch die bequeme Sitzposition und eine höhere Spoilerscheibe sind auch ausgedehnte Touren problemlos. Mein Favorit bei der Reifenwahl ist der Bridgestone BT 56 und sein Nachfolger BT 010, weil sie akzeptablen Grip mit relativ hoher Laufleistung vereinen. Außer zwei Rückrufaktionen, bei denen das Kühlsystem und die Bremsbeläge des Vorderrads gewechselt wurden, hatte ich keinerlei Probleme. Für mich ist die R1, wenn man vom hakelnden Getriebe und dem Lenkerschlagen absieht, das beste Moped, das ich je besessen habe.Marcus Blischke, Mühlhausen Der Vorbesitzer meiner R1 hatte die Maschine mit einem LSL-Lenkungsdämpfer ausgestattet und mit Michelin Pilot Sport bereift. Kaufentscheidend war die kompromisslose Optik und der starke Motor. Obwohl ich schon mehr als zehn Jahre Big Bikes fahre, war ich vom Potenzial und der Kraftentfaltung des Motors überrascht und begeistert. Trotz des Lenkungsdämpfers tritt bei kräftiger Beschleunigung Lenkerschlagen auf, allerdings kontrollierbar und nicht beängstigend. Der Druckpunkt der Bremse vorn könnte härter sein .Bei 24000 Kilometern wurde die Batterie auf Kulanz getauscht. Thomas Bauer, WeinheimNach einen Monat wollte ich 1999 meine R1 wieder verkaufen, weil sie gegenüber meiner Honda Fireblade wesentlich extremer und unhandlicher zu fahren war. Dann nahm ich folgende Umbauten vor: 180er- Reifen hinten, Technoflex-Federbein, HyperPro-Lenkungsdämpfer, Bos-Slip-on-Anlage und ein ALU-Sauer-Fahrwerkstuning. Diese Maßnahmen haben aus einem Biest eine geniale Fahrmaschine gemacht, die mich jetzt nicht nur optisch, sondern auch fahrdynamisch fasziniert. Frank Gentejohann, Jetzendorf

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