Yamaha YZF-R1 (Archivversion)

Yamaha YZF-R1

Wer sich für Supersportler interessiert, und sei es auch nur gelegentlich, wird dieses Motorrad spontan als R1 erkennen. Trotz mancher Weiterentwicklung im Detail bleibt ihre Verwandtschaft zu den ruhmreichen Vorfahren unverkennbar.
Doch die Technik ist komplett neu, für Yamaha-Verhältnisse geradezu revolutionär. Denn erstmals seit 1986 besitzt das sportliche Flaggschiff der Marke einen Motor
mit vier statt fünf Ventilen pro Zylinder, die in einem zeitgemäß engen Winkel von 24 Grad zueinander stehen. Dank längen-
variabler Ansaugtrichter und den Yamaha-
typischen Exup-Klappen im Auspuff soll der Hightech-Vierzylinder in der Mitte und oben gleichermaßen übermäch-
tig anziehen. Wie bei der R6 werden die Drosselklappen per Computer gesteuert, der Fahrer gibt am Gasgriff nur noch den maximalen Öffnungswinkel vor. Ein System, das bei entsprechender Programmierung als Antriebsschlupfregelung dienen könnte. Trotz des geregelten Katalysators, der für die Einhaltung der Euro-3-Norm unabdingbar geworden ist, legt die neue R1 nominell um fünf auf 180 PS zu.
Jede Menge Neues bietet auch das Fahrwerk; vom Rahmen über die kräftig dimensionierte Schwinge, von der Gabel mit Alu-Dämpferteilen bis zum Federbein mit der in High- und Lowspeed einstellbaren Druckstufe blieb kein Teil gleich. Und bei den Bremsen setzt Yamaha wieder auf Sechskolben-Sättel.
n Vierzylinder-Reihenmotor n 998 cm3 n 180 PS n unter 14000 Euro

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