Zukunftspläne bei Moto Guzzi Was mit Moto Guzzi geschieht

Foto: Moto Guzzi
Investitionen von 25 Millionen Euro in den nächsten vier Jahren, eine aktuelle Produktion von 5200 Motorrädern und eine ungewisse Zukunft für das Werk in Mandello: Das ist die Quintessenz einer Pressekonferenz der drei neuen Guzzi-Bosse in Mailand. Seit der Hersteller Ende 2004 zusammen mit Aprilia vom Rollerriesen Piaggio übernommen wurde, sind dessen Präsident Roberto Colaninno, 61, und sein Geschäftsführer Rocco Sabelli, 50, auch die obersten Herren von Moto Guzzi. Speziell zuständig für die Marke ist seit März Daniele Bandiera, 47, früher Chef von Alfa Romeo. Laut Sabelli will die Piaggio-Gruppe Guzzi in zwei bis drei Jahren aus den roten Zahlen bringen.

Bis dahin soll die Produktion – 4000 Stück 2004 – kontinuierlich steigen, und zwar mit Hilfe neuer Modelle wie der Breva V 1100 (MOTORRAD 8/2005) und der Griso, die Ende dieses Jahres kommt. Für besonders wichtig halten die neuen Chefs den US-Markt. Guzzi soll daher „zwei bis drei neue Custom-Bikes bauen, darunter eine 750er, und bald einen neuen Tourer“. Bleibt die Frage des Werks am Comer See, das Sabelli bei seinem ersten Besuch „baufällig“ nannte. Noch ist nicht entschieden, ob es renoviert wird oder Guzzi umzieht.

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