Alles über MV Agusta

Hauptsitz der Firma: Varese/Italien
Gründungsjahr: 1907, seit 1945 Motorradbau
Neuzulassungen in Deutschland bis Oktober 2016: 692
Händler in Deutschland: 53



Die Lage ist nicht ohne. Im Frühjahr 2016 musste MV Agusta wegen Schulden Gläubigerschutz beantragen und entwickelte einen Sanierungsplan. Der sieht vor, dass man sich vom ungebremsten Wachstum verabschiedet und nur noch wenige Motorräder baut, in hoher Qualität und zu hohen Preisen. Vorgesehen sind zunächst um die 5000 Stück pro Jahr. Weitergehen wird es also auf jeden Fall, die Strahlkraft der Marke ist enorm, es gibt durchaus Investoren. So hat der US-Fonds Black Ocean Ende November seinen Einstieg bei MV verkündet, über die Höhe des Engagements wurde aber Stillschweigen vereinbart. Unklar ist die Rolle von Mercedes-AMG: Die Deutschen sind mit 25 Prozent an MV beteiligt, geben aber über ihre Pläne keine Auskunft. Mangels Finanzkraft bleiben für die Saison 2017 große Neuheiten bei MV Agusta aus. Aufsehen erregte vor allem das eigenwillige Einzelstück F4 Z Zagato, das ein japanischer Sammler geordert hatte.

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