Garmin Quest Navigation

Einer für alles – der Quest von Garmin will so ein Tausendsassa sein. Kaum größer als eine Zigarettenschachtel, passt er gleichermaßen in die Hosentasche beim Wandern sowie ins Cockpit beim Fahren. Das wasserfeste und handliche Navigationsgerät lässt sich in die von Touratech mitgelieferte, schwenkbare Kugelgelenk-Lenkerhalterung mit Anschluss an das Bordstromnetz einklicken. Bei ungünstigen Lichtverhältnissen konnten die Tester das in der Helligkeit verstellbare und für die kompakten Abmessungen des Geräts sehr große Display jederzeit so hindrehen, dass es
gut ablesbar war. Jedoch setzte die Stromversorgung
bei den feinen Vibrationen der 125er-Intruder des Öfteren aus – Touratech führt dieses Problem auf eine mangelnde Fixierung in der Halterung zurück, die auch die ärgerlichen Lackkratzer am Gehäuse des Quest erklären könnte. Bei den überarbeiteten und aktuell angebotenen Halterungen tauchen laut Hersteller diese Probleme nicht mehr auf. Mit entsprechender Software verfügt der Garmin über mehr als ausreichende 243 Megabyte Speicherplatz und neben einwand-freien Routing-Funktionen (unterschiedliche Modi
für Auto, Motorrad und Fußgänger) über weit mehr Dienste, als die testenden GPS-Novizen auf Tour
nutzen konnten. Praktisch zum Beispiel: Entfernungs-
angaben zur nächsten Tankstelle erleichtern die
Planung von nötigen Stopps. Allerdings fehlen spezielle Anwendungen für den Querfeldein-Betrieb, und die Menüführung ist sehr gewöhnungsbedürftig.

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