TomTom Vio.

TomTom Vio im Kurztest Navi für Motorräder und Roller

Die allseits bekannten Motorradnavis sind im Vergleich zu den typischen Autogeräten immens teuer. TomTom hat jetzt eine Alternative entwickelt, bei der eine Smartphone-App mit einem wetterfesten Display gekoppelt wird. Das TomTom Vio im Kurztest.

Die Idee ist so simpel wie brillant: Warum ein Extra-Navi nutzen, wenn schon jedes Smartphone den Weg zum Ziel anzeigt. Im Auto allgegenwärtig, auf dem Motorrad war es aber bislang eine Frickellösung, die bei Schlechtwetter schon gar nicht nutzbar war. Was aber, wenn das Smartphone gut geschützt in der Jackentasche bleibt und die Weganzeige auf einem Extra-Bildschirm ins Blickfeld des Fahrers rückt? Genau das haben nun die Navi-Spezialisten von TomTom auf den Weg gebracht. Das TomTom Vio ist im Prinzip der per Bluetooth verlängerte Arm des Smartphone-Displays, das eigentliche Routing übernimmt die passende Vio-App, die für iPhones und Android-Geräte erhältlich ist (iOS ab Version 9, Android ab 4.4).

Per Klickverschluss rastet das handtellergroße, wasserdichte und gegen Stöße geschützte 2,4-Zoll-Display in der Halterung ein, die wahlweise am Lenker oder Spiegelarm befestigt werden kann. Diese dürfte unterm Strich etwas robuster ausfallen, weshalb TomTom selbst das Vio nur als Roller-Navi bewirbt. In unserem Test konnte es aber auch auf einem erwachsenen Motorrad überzeugen. Die Routenführung überzeugt wie beim TomTom Rider, zudem werden Verkehrsstörungen und Radarinfos in Echtzeit berücksichtigt und eingehende Anrufe auf dem Vio-Display eingeblendet. Die Akkulaufzeit beträgt im Schnitt fünf Stunden. Das TomTom Vio ist ein Tipp für alle, die den E-Pfadfinder fürs Bike vor allem innerstädtisch einsetzen wollen. Preis: 169 Euro, Infos: www.tomtom.com

MOTORRAD-Urteil: gut

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