100 JAHRE SOLITUDE (Archivversion) Wiedersehen macht Freude

Jim Redman war da, Phil Read und Hans-Georg Anscheidt, Luigi Taveri und natürlich Giacomo Agostini. Bei der Veranstaltung »100 Jahre Solitude-Rennen« Ende Juli gaben sie Autogramme ohne Ende. Die Ex-Weltmeister, die sich um das Schloss Solitude bei Stuttgart, dem Ziel des ersten Rennens vor 100 Jahren, versammelt hatten, schwelgten in Erinnerungen der glorreichen Rennen, zu denen in den Sechzigern über 400000 Zuschauer pilgerten. Die Sechszylinder-MV Agusta mit 350 cm3 gab es zu bewundern, sogar eine der legendären URS und die Moto Guzzi V8. Erlesenste Prominenz also und eine prachtvolle Auswahl von Motorrädern. Der historische Rahmen war exklusiv, das Wiedersehen mit den alten Maschinen und Meistern Klasse. Allerdings hatte die Sache einen Haken. 100 Euro Eintritt für zwei Tage, inklusive Fahrerlagerzugang und Tribüne, das fanden viele der 36500 Fans zu hoch, und die Organisation, geprägt von krassen Unzulänglichkeiten, sorgte für reichlich Unmut beim Publikum.

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