125er (Archivversion)

Aprilia-Pilot Roberto Locatelli schlug beim Heimspiel in Mugello mit der Pole Position und dem zweiten Saisonsieg zu.

Grimmiger geht´s nimmer in der 125-cm3-Klasse: Beim Zieleinlauf in Mugello hingen zwölf Mann aneinander. WM-Leader Masao Azuma, acht Runden vor Schluß noch in Führung, wurde im Endspurt von Emilio Alzamora abgedrängt und wurde Siebter; Lucio Cecchinello, in der Anfangsphase in Führung, landete auf Rang neun; Arnaud Vincent, in der vorletzten Runde noch Erster, mußte sich mit Platz fünf zufriedengeben.Gleichzeitig wurden ein paar Helden nach vorn gespült, die von ihren Fans bislang schmerzlich vermißt worden waren. Noboru Ueda, von seiner schweren Handverletzung genesen, stürmte auf Platz drei. Marco Melandri, bislang von einem Handbruch gehandicapt, feierte als Zweiter den ersten Erfolg des Jahres. Und Sieger Roberto Locatelli stieg wieder im Teufelskostüm aufs Podest und lachte sich ins Fäustchen. »Auch die Leute, die mich nicht leiden können, mußten nach dem Frankreich-Sieg zugeben, daß ich gut gefahren bin. Jetzt kann ich erstmals über den WM-Titel nachdenken«, strahlte der Aprilia-Star.

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