125er (Archivversion)

Nobby Ueda feierte seinen ersten Sieg der Saison - und UGT-Pilot Tomomi Manako stürmte mit Platz drei an die Tabellenspitze.

Kazuto Sakata war abermals der einzige Aprilia-Pilot mit Siegchancen und tauchte vorübergehend an dritter Stelle auf, fiel dann aber mit Elektriksorgen zurück und mußte sich mit Patz sechs zufriedengeben. »Mein Motor verlor immer mehr an Drehzahl, ich konnte mich nicht einmal im Windschatten halten. Ein Jammer - denn ich hoffte, zusammen mit Manako nach vorn fahren zu können.«Tomomi Manako, Sakatas Partner beim UGT 3000-Doppelsieg von Japan, stürmte nach einer Kollision mit Gino Borsoi von Rang zehn an die Spitze, machte im Endspurt aber einen Fehler und fiel auf Rang vier zurück. Ein Sturz des drittplazierten Masao Azuma in der Zielkurve bedeutete ein Happy-End für Manako, der sich doch noch einen Podestplatz und die WM-Führung sichern konnte. »Mit Manako muß man im Titelkampf rechnen«, stellte Teamchef Mario Rubatto befriedigt fest.Sein härtester Gegner dürfte wohl Nobby Ueda heißen. In Japan mit verglühter Kupplung ausgefallen, fuhr er diesmal von Anfang an bis Ende in der Spitzengruppe mit, studierte den überraschend starken Italiener Mirko Giansanti lange von hinten und war im entscheidenden Moment zur Stelle.Nach dem Ausfall in Japan feierte auch Steve Jenkner als Elfter den ersten Erfolg der Saison. »Dem Motorrad fehlt Handlichkeit, doch wenn ich den Lenkkopfwinkel steiler stelle, wird es übernervös«, stellte er fest. »Wenn wir das Fahrwerk hinkriegen, sind Top-ten-Pätze in Reichweite!“

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