125er- und 250er-Klasse (Archivversion) Kallio stürzt – Lüthi Leader

Lüthi bleibt am Ball, die Deutschen in den kleinen Klassen haben verwachst.

KTM-Star Mika Kallio dominierte den Lauf der 125er-Klasse bis in die letzte Kurve, baute dann aber einen spektakulären Sturz, bei dem er außerdem noch von Hector Faubel torpediert wurde. Während sich beide Fahrer wie durch ein Wunder nahezu
unverletzt wieder aufrappelten, feierte Kallios ungarischer Teamkollege Gabor Talmacsi
einen unverhofften Sieg. Das breiteste Grinsen trug freilich Thomas Lüthi auf dem
Gesicht: Ein zweiter Platz auf einer Strecke, die ihm in den vergangenen Jahren noch
nie Glück gebracht hatte, bedeutete die WM-Führung für den 18-jährigen Schweizer.
Weniger Glück hatten die deutschen Piloten. Sandro Cortese stürzte wegen eines Kolbenklemmers, Dirk Heidolf, sein Kiefer-Castrol-Honda-Teamkollege in der 250er-
Klasse, rollte mit Kupplungsdefekt aus, nachdem er sich bei einem Sturz am Samstag schon den rechten Ellbogen
verletzt hatte. Steve Jenkner war mit gebrochener Hand ebenso wenig am Start wie Malaguti-125-Pilot Sascha Hommel, dessen Trennung vom Team nach dem Fehlstart in die Saison beschlossene
Sache zu sein scheint. fk

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